Clinical Corner: Informationen zu Arbeitsabläufen in der Zahnarztpraxis
Sterilisation rotierender Instrumente
AUS FOLGENDEN GRÜNDEN KANN DIE EINMALVERWENDUNG VON HARTMETALLINSTRUMENTEN SINNVOLL SEIN:
- Zeitersparnis durch qualitativ immer gleichbleibende, schnell schneidende Instrumente
- Erhöhter Patientenkomfort
- Reduzierte Sterilisationskosten
DIE KORREKTE STERILISATION VON HARTMETALLINSTRUMENTEN: SCHRITT-FÜR-SCHRITT-ANLEITUNG
REINIGUNG
SCHRITT 1: Tragen Sie beim Umgang mit kontaminierten Instrumenten stets Handschuhe! Hartmetallinstrumente in Behälter mit Seifenlauge einweichen lassen, um Rückstände zu lösen. Hierfür können auch Ultraschallgeräte eingesetzt werden. Die Instrumente sollten zur Vermeidung von Schäden jedoch voneinander getrennt sein (zum Beispiel im Bohrerblock).
SCHRITT 2: Verbleibende Rückstände mit einer SS White Edelstahlbürste (Bestellnr. 26040) beseitigen und Instrumente unter fließendem Wasser abspülen.
SCHRITT 3: Instrumente nach dem Abspülen sorgfältig trocknen. Dazu auf saugfähige Tücher legen und alle Oberflächen trockentupfen.
STERILISATION
Die korrekte Sterilisation von Hartmetallinstrumenten ist von größter Bedeutung, da sie das Kreuzinfektionsrisiko zwischen Patienten und Personal eliminiert.
1. Heißluftsterilisatoren 170°C – 1 Stunde (Empfehlungen der Gerätehersteller beachten). Wenn dieses Verfahren gemäß Herstelleranleitungen durchgeführt wird, kommt es weder zur Korrosion noch zur Abstumpfung der Instrumente.
2. Autoklaven zum Beispiel für 20 Minuten bei 121°C und 1,1 bar (Empfehlungen der Gerätehersteller beachten). Hartmetallinstrumente werden in Autoklaven auf wirksame Weise sterilisiert, es besteht jedoch ein Korrosionsrisiko.
VERMEIDEN SIE Kaltsterilisations-Lösungen. Diese enthalten Oxidationsmittel, die Hartmetallinstrumente schädigen können.
VERMEIDEN SIE die Verwendung abgenutzter Bohrfutter. Diese können zu mangelhaftem Halt der Instrumente im Bohrfutter führen und/oder Vibrationen verursachen, die zu Brüchen führen können.